Dinner vom 15.10.2018 / Botschafter in den USA

Präsident Andy Künzli begrüsste den Referenten Dr. Christian Blickenstorfer und seine Gattin, sowie Dr. Pat Lahusen mit Gattin. Beide kenne er schon sehr lange, alte Seilschaften eben, wie er es nannte (Schule, Studium, Militär). Dass Freund Lahusen auch die Interessen unseres Präsidenten im Aroser Filz vertritt, verschwieg er, aber das ist eine andere Geschichte. Als Unterländer hat man es ja sowieso nicht leicht bei den Steinbocktschinggen.

Antrittsbesuch von Botschafter Blickenstorfer mit Gattin und Tochter bei George W. Bush im Jahre 2001.

Dieses Amt bekleidete unser Referent von 2001 – 2006, nachdem er zuvor bereits einmal Vizebotschafter in Washington war.

 

Nachdem die USA und der Iran ihre diplomatischen Beziehungen abgebrochen hatten, erhielt die Schweiz ein Vermittlermandat, das bis heute andauert.

Die Botschafter in Washington und Teheran spielen dabei eine Schlüsselrolle.

 

Kaum zu glauben: Noch in den 70er-Jahren erlebte unser Referent, wie seine Botschaftspost einmal wöchentlich aus seiner Residenz in Kairo per Postsack mit der Swissair nach Bern transportiert wurde.

 

Einen Tiefpunkt in der Karriere des damaligen BR René Felber bildete die Ausschlagung seines Wunsches, anlässlich seines USA-Besuchs als Aussenminister den amerikanischen Präsidenten George H. W. Bush besuchen zu dürfen. Die Amerikaner lehnten danken ab, weil die kleine Schweiz weder UNO- noch Natomitglied sei. Wahrscheinlich wurde noch hinzugefügt, dass die skandinavischen Länder sowieso nicht von Interesse seien.

Das liess sich die Schweiz natürlich nicht gefallen. Unter der Leitung von Dr. Blickenstorfer (hier fantasiere ich ein wenig) wurden mehrere Szenarien aufbereitet, wie dieser Schmach zu entgegnen sei. Die Variante „Kriegserklärung“ wurde fallengelassen, vermutlich weil unsere Marine die Truppen mit unseren 3 Weidlingen nicht hätte transportieren können und unsere Flugwaffe mit den bewährten Venoms und Hunters zu wenig Reichweite hatte. Ebenso wurde die Variante „Diplomatischer Eklat“ am Schluss aufgrund eines Hinweises der Schweizer Banken verworfen, die gerade zu jener Zeit zufällig bemerkten, dass in ihren Tresoren noch einige Milliarden von Opfern des Holocaust lagerten.

Schliesslich (und hier verlassen wir den Pfad der Fantasterei) beschloss man, die USA von innen zu zersetzen (ein bewährtes Mittel, auf das Underdogs weltweit zugreifen). Im Repräsentantenhaus wurde eine Gruppe „Friends of Switzerland“ gegründet. Und diese arbeitet bis heute unter dem Radar der Administration und zum Wohle unseres Landes.

In die Amtszeit von Botschafter Blickenstorfer fiel auch der Neubau der Botschaft in Washington. Die Residenz ist ein wahres Schmuckstück. Allerdings gab das hier abgebildete Vordach, welches der Architekt partout nicht verwirklichen wollte, Anlass zu Unstimmigkeiten zwischen Bauherr und Architekt. Nach einigen Waterboardings willigte Letzterer dann ein.

Die aufmüpfige kleine Schweiz lässt es sich nicht nehmen, die Portraits der Kontrahenten im amerikanischen Bürgerkrieg im Besucherzimmer prominent zur Schau zu stellen

 

 

 

 

 

 

 

Gen. Robert E. Lee, SüdstaatenooooooooooooooooGen. William T. Sherman, Nordstaaten

Präsident Andy bedankt sich herzlich bei unserem Referenten.
Übrigens: Das Fanion ist neueren Datums und stammt definitiv nicht aus Andys besseren Zeiten als Governor.

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

 

 

 

 

 

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Dinner vom 17.09.2018 „Vom Bahnhof zur Enge“

„Trocken, ohne Apéro“ stand auf der Einladung für diesen Abend. Das musste man doch so interpretieren, dass es eine kleine Stärkung gleich zu Beginn des Anlasses geben wird. Wir versammeln uns also in der Bahnhofshalle unter dem Engel von Niki de Saint Phalle, den sie speziell für uns noch herausgeputzt haben.

Gleich nebenan verbreitet ein Zelt Münchner Oktoberfest-stimmung mit Bier- und Brat-wurstduft und Schunkel-musik. Langsam trudeln über 20 Lionsfreunde (Damen und Herren) an diesem sonnigen und warmen Spätsommer-abend ein. Wir bleiben trocken, ohne Apéro.

Verena Müller, unsere Stadtführerin an diesem Abend, erklärt uns einiges zur alten Bahnhofshalle, in der die Züge noch bis nach dem Ersten Weltkrieg ein- und ausfuhren.

Vor dem Bahnhof treffen wir auf Alfred Escher, der als Politiker und Unternehmer aufs Engste mit dem Bahnhof verbunden war. Als Gründer, Initiator, Schirmherr, Facilitator, Promoter, Sponsor hat er die moderne Schweiz im 19. Jahrhundert entscheidend mitgestaltet (Gotthardbahn, Kreditanstalt, Rentenanstalt, Polytechnikum etc.). Seine vielen Ämter und Funktionen, die er ausgeübt hat, haben ihm viel Anerkennung, aber auch viele Gegner gebracht. Früher hatte er seinen Bahnhof angeschaut, wandte sich dann aber um, um in der Ferne den Gotthard zu erspähen (oder sucht er etwa die Kreditanstalt?).

 

Auch in Zürich verstopfen überall Touristenscharen die Strassen und verärgern die einheimische Bevölkerung. Unter den Touristen auch Lella, ohne die geringsten Spuren ihres Unfalls.

Tapfer marschieren wir ein kurzes Stück die Bahnhofstrasse aufwärts, vorbei an Müssiggängern, die in den zahlreichen Strassenrestaurants ihr Bier oder ihren Wein geniessen. Aber wir immer noch trocken, ohne Apéro.

 

Die Pestalozziwiese lädt immer wieder zu einer gemütlichen Pause ein, ganz besonders, wenn man daran denkt, dass hier bis 1860 die Verbrecher öffentlich hingerichtet wurden.

 

 

Schwerter zu Pflugscharen… oder Brunnen. Frau Müller erklärt uns die Geschichte dieses Brunnens. Nach der Niederlage Frankreichs im deutsch-französischen Krieg 1871 blieb der französischen Rüstungsindustrie nichts anderes übrig, als die unverkäuflichen Kanonen einzuschmelzen und zu hübschen, kleinen Brunnen umzugiessen. Man trifft sie noch heute in halb Europa an.
Frau Müller hat ein Einsehen. Wir nehmen das Tram in die Enge. Zu Fuss hätten wir das nie geschafft, so trocken, ohne Apéro.

Im wunderschönen Belvoirpark inmitten von riesigen, alten und zum Teil auch exotischen Bäumen steht die stattliche Villa der Familie Escher. Hier wuchs auch Lydia, die Tochter von Alfred Escher auf. Der gesellschaftliche Skandal, der nach ihrer Heirat mit Bundesratssohn Friedrich Emil Welti entstand und ihr trauriges Ende berühren noch heute. Frau Müller redet sich darob richtiggehend ins Feuer.

Nur wenige Schritte vom Belvoirpark liegt der ebenso schöne aber noch grössere Rieterpark. Vorbei an einem kuriosen Brunnen (trocken, ohne Apéro) gelangen wir zur Villa Wesendonck. Richard Wagner ging hier ein und aus. 1912 war hier Kaiser Wilhelm II anlässlich seines Besuchs der Kaiser-manöver zwei Tage zu Gast. In der benachbarten Villa Schönberg war 1922 ein anderer Deutscher zu Besuch, bevor er dann Jahre später Führer wurde.

 

Spannend und unterhaltsam sind die Erläuterungen von Frau Müller. Unsere Erkundung von Zürich endet hier vor einem weiteren Brunnen, ebenfalls trocken.

 

 

Im nahe gelegenen Restaurant Sternen Da Guido hat endlich die Trockenheit ein Ende, der Apéro steht bereit! Mit einem guten Nachtessen und lebhaften Diskussionen wird dieser lehrreiche Abend, der uns das bekannte unbekannte Zürich näher gebracht hat, abgeschlossen.

Christoph Bachmann, Hilfsschreiber

PS: Lella ist unversehrt nach Hause gekommen.

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Jubiläums-Anlass „30 Jahre LC Kloten“ vom 25.08.2018

Präsident Andy Künzli: Beim Apéro auf der Veranda noch nicht ganz im Mittelpunkt des Geschehens…

Maya, das Unterhaltungswunder!

Italienische Frauenpower!

Küsschen hier und Küsschen da: Jack läuft sich warm

Pascal (für einmal nicht ganz scharf),ooooooooooUnsere Gäste vom LC Kinzigtal beehren
aber mit Durchblickoooooooooooooooooooooooomit einer 20-köpfigen Delegation

Wählerisch oder nur neugierig?

oooooooooLes Grandes Dames

Tafelmajor Stavros erhält von Raffaela letzte Anweisungen

Gute Stimmung überall…

 

Genug geplaudert: Der offizielle Teil beginnt

Unser Präsident:
Der perfekte Gastgeber hält seine geschliffene und eindrückliche Rede. Auch Winston Churchill hätte seine Freude daran gehabt.

GEDANKEN

zum 30-jährigen Jubiläum LC Kloten vom 25. August 2018
von Andreas Künzli, Präsident 2018 / 2019

«We serve», 30 Jahre Freundschaft, 30 Jahre Erfolgsstory. Der Lions Club Kloten darf darauf stolz sein und das tun wir heute miteinander in dieser reizvollen Umgebung.

Liebe Gäste, Freunde des Lions Club Kinzigtal, Freunde des Lions Club Kloten, ich begrüsse Sie ganz herzlich zum heutigen Jubiläum und danke Ihnen, dass Sie dafür Zeit fanden.

Grosse Freude bereitet uns der Besuch von Frau D-Governor Edith Seeholzer. Sie kommt zu uns nach einem arbeits-intensiven Seminar mit ihrem Kabinett. Ihr Ehemann Beat ist rekonvaleszent; wir wünschen ihm alles Gute. Wahrscheinlich sagte er zu ihr: «Edith, nöd nur id Diga, au zum LC Kloten muesch higaa!»

Besonders ehrt uns, dass der Lions Club Kinzigtal bei uns ist und wir Sie als Gegenrecht zu Ihrem Jubiläum heute zu uns einladen durften. Uns verbindet nicht nur der Ehrenkodex und die Ziele von Lions International (könnte man wieder einmal nachlesen), sondern wir haben eine dauerhafte, gute und harmonische Partnerschaft mit vielen Freundschaften.

Wir haben auch einen passenden Rahmen für Sie gefunden. Ja, Rahmen; Rahmen habe ich gemeint, nicht Rahmenabkommen.

Dabei hatten wir doch viele Schnittstellen und Probleme zu lösen: Ja, die Flughafenüberflüge über den Schwarzwald sind so ein Thema, da haben wir Schweizer noch Hausaufgaben. Wir sind aber mehrheitlich unglücklich darüber.

Und dann gibt es da noch die EU. Die EU versteht die Schweiz nicht, die Schweiz versteht die EU nicht. Aber das können wir heute Abend nicht lösen. Keine Angst, wir bleiben apolitisch und feiern stolz die 30 vergangenen Jahre des Lions Clubs Kloten.

Von unseren 27 Mitgliedern sind immer noch 10 Gründungsmitglieder dabei, drei Mitglieder haben wir verloren, Paul Burri, Walter Hottinger und Werner Gisel. Das tat und tut weh.

Zwei unserer Mitglieder haben ihre Ehefrau verloren. Es waren schmerzhafte Abschiede. Es verbleibt uns nur noch, aber immerhin, uns mit ihrer Erinnerung auseinanderzusetzen.

 

Rückblick

Wenn ich den Jubilar im Rückblick betrachte, so will ich ihn einmal an den Zielen von LCI messen und vergleichen.

Uns Mitglieder verbindet eine intensive Freundschaft, die wir nicht schwergewichtig geschäftlichen Beziehungen verdanken. Unsere Damen sind sehr gut eingebunden, obwohl wir in den Augen anderer Lions versagt haben, und auch weiter versagen werden, denn für uns ist eine weibliche Mitgliedschaft kein Thema. Schon häufig diskutiert, emotional, es bleibt so wie es ist, auch das mag erfreuen.

Das Ziel des Bürgersinnes und der Mitarbeit im Gemeinwesen hat der Jubilar mit Höchstnoten erfüllt. Auch wenn das Miliz-System dies etwas vereinfacht. Einfacher auch deshalb, weil wenn in der Schweiz gewählt wird, dann haben wir die Regierung, ohne dass man sich monatelang abschmust bis zum geht nicht mehr, und dann doch den Trostpreis nimmt.

Wir haben in Parlamente, Räte bis zum Verfassungsrat Mitglieder delegiert, die unser Commitment mit hohem Engagement wahrgenommen haben. Der Lions Club Kloten stellte immer auch Vertreter in höhere Lions Gremien. Wir dürfen stolz sein. Wir haben erfüllt.

«We serve» (dienen). Auch da steht der Jubilar ganz vorne. Wir haben viele Activities auf lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Ebenen erbracht. Der Jubilar darf stolz sein und hier wird unser Commitment an die Zukunft sein, auch weiterhin für all die Ziele von Lions International einzustehen. Wir haben unzählige, einmalige, nachhaltige und grosszügige Geldspenden verteilt. Dafür aber auch Lob erhalten.

Meine Frage an den Jubilar und seine Mitglieder: Ist das wirklich alles?

 

Vom Rückblick zum Vorausblick:

Wir werden an die Erfolge der Vergangenheit anknüpfen, das ist aber nicht alles, das ist nicht genug. Wir wollen nicht nur Erfolge verwalten, oder Geld spenden. Die Vergangenheit war erfolgreich und der Vorausblick, soll es ebenfalls werden.

Haben Sie bemerkt, beide Begriffe beginnen mit «V»; «V» was heisst das?

Erinnern Sie sich an Winston Churchill, sein Victory-Zeichen, sein Symbol, das er seit 1943 bei jedem Auftritt hochhob. Das wäre natürlich heute veraltet, heute würde man eher «liken» oder «gestikulieren» wie Trump, oder «herzen» wie Frau Merkel.

Aber Churchill hat eben dieses Symbol geschaffen, und ich habe ihm dieses für meine heutige Rede abgekupfert. Churchill war einer der bedeutensten Staatsmänner des letzten Jahrhunderts. Er war der Architekt Europas, Sie erinnern sich vielleicht aus dem Geschichtsbuch an seine Rede an die akademische Jugend in der Universität Zürich vom 19. September 1946, die er mit dem Appell beendete:

«Therefore I say to you let Europe arise»

Und dann das, 1955 wurde Churchill aus seinem Amt als Premier herausgedrängt. Geblieben ist sein Gemeinschaftsgeist, das Versöhnungsziel, die Hoffnung kriegs- und sonst wie geschädigten Menschen ein lebenswertes Leben zu gewährleisten.

Und das ist sein Victory «V». Und wenn wir diesem «V» zwei weitere hinzu addieren, haben wir drei «V». Und diese drei «V» (von mir «ausgefüllt»), bedeuten:

 Vorbild
 Verantwortung
 Verbundenheit

Der heute so gut aufgestellte Jubilar möge, so wünsche ich ihm, in Zukunft diese drei «V» vor Augen halten; Vorbild, Verantwortung und Verbundenheit.

Damit wären wir eigentlich schon beim Ehrenkodex, auf den wir uns bekannt haben, angelangt.

 

Vorbild

Heisst, richtig verstanden, wir wollen eine Elite sein. Zeigen, dass wir das auch sind, in Beruf, Familie, Umgang mit Menschen, Politik, zeigen, was ein Lion ist. Kritik ist gut, Vorbild ist besser. Es genügt wohl nicht, wenn wir in der Presse und wo auch immer nach dem Motto «Tu Gutes und sprich davon», als Lions erkannt werden. Nein, wir müssen zeigen, dass wir es sind, vorleben, Vorbild sein.

 

Verantwortung

Das zweite «V». Wir sollten selbstinitiativ sein und es zeigen. Wir hören täglich Worthülsen in Politik und Wirtschaft, plakativ und provokativ bis dümmlich. Abprallen lassen braucht auch Energie. Setzen wir unsere Energie viel besser beim freiwilligen Engagement ein, im Kleinen, im Grossen, wir können und wollen Verantwortung tragen in Familie, Beruf, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, überall gibt es Verantwortlichkeiten
zu tragen. Nummer zwei sein genügt nicht, wir müssen Zeichen setzen und nicht einfach wegschauen.

Liebe Freunde, das haben wir uns im Ehrenkodex so versprochen; Geld spenden können, müssen und dürfen wir weiterhin für unsere sozialen Tätigkeiten. Das beruhigt uns auch bis zu einem gewissen Grade, aber wir müssen unser Gewissen schärfen. Wir sind Verantwortungsträger auf allen Stufen, im Alltag, in den NGO’s und wo auch immer.

 

Verbundenheit

(Das dritte «V»). Unser Lions Club ist wie eine Zelle, wie eine Familie die Zelle des Gemeinwesens ist. Und in dieser Zelle erleben wir uns. Dieser Zelle müssen wir Sorge tragen, dass sie so, wie sie heute ist, auch in Zukunft bleibt. Wir sind aber auch verbunden, mit weiteren Zellen. Wir sind ein Teil einer nationalen und internationalen Organisation, was wir nicht vergessen dürfen. Diese nationale und internationale Verbundenheit soll aber nicht nur aus Geldbeiträgen oder befohlenen Activities, die wir ja besonders lieben, bestehen, sondern sie sollte uns in einer positiven Haltung ver- binden. Verbinden aber nicht nur mit Lions, sondern mit all jenen, denen wir in irgendeiner Form beistehen können. «We serve» heisst eben auch, dass wir Diener einer Gemeinschaft sind, verbunden mit ihren Menschen, die das Privilegium, das wir haben und als Selbstverständlichkeit betrachten dürfen, eben nicht haben.

Ich wünsche dem Jubilar in Zukunft die Freundschaft, die wir in den letzten 30 Jahren haben durften, die Verbundenheit mit unseren Freunden aus dem Kinzigtal, starke Activities, Präsenz in der Öffentlichkeit und Besinnung auf den einen oder den anderen Gedanken dieser drei «V» (Vorbild, Verantwortung, Verbundenheit).

Und jetzt käme eigentlich ein viertes grosses «V». Fertig; das schreibt man aber nicht so, weshalb ich abschliessend dem Lions Club Kloten für seine Leistungen und sein Engagement danke und ihm eine erfolgreiche Zukunft wünsche.

Ihnen allen danke ich für Ihren Jubiläumsbesuch und wünsche einen erlebnisreichen Abend.

Der Gesangsunterricht der letzten Monate zeigt Wirkung: Andy versucht sich am Klassiker „Am Tag als der Regen kam“. Ja, unsere Freunde vom LC Kinzigtal haben es mit dem Wetter eher suboptimal erwischt. An den Gesangskünsten wird noch gearbeitet

Gov. Edith Seeholzer hält einen RückblickoooioooEin guter Trick: Wer als Past-Governor
und bedankt sich für unsere Leistungen.oooooooonoch zu viele Fanions übrig hat, der
Ganz besonders freut sie sich über unserenoooooopräsidiere ein Jubiläum.
Beitrag beim Jugendaustausch.

Philipp Ketterer, Präs. LC Kinzigtal, be-ooioooDie Schwarzwälder Kuckucksuhr wird einen
dankt sich für die gute Freundschaft,ooooiioooEhrenplatz in unserem Club erhalten. Sein
die unsere beiden Clubs so sehr schätzen.oooogrosszügiges Gastgeschenk an jedes Mit-
ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooglied (Wurst und Bier aus clubeigener Pro-
ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooduktion) wird unsere Mägen erfreuen.

Seppo Flach: Talerschwingen kann er nochooooo… aber er kann Kuhglocken läuten und
nicht …oooooooooooooooooooooooooooooooooosogar Jodeln! Bravo!

Kathrin, die ideale musikalische Begleitung. Golfspielen können
viele, aber auch noch Ziegenglocken läuten …

 

ZC Mauro Lenisa lies sich durch seineooooooooAndy Heiter überbringt als Präs. des LC
kompetente Kollegin Yvonne SchneiteroooooooGlattal die besten Wünsche seines Clubs.
vertreten.oooooooooooooooooooooooooooooooUnd er machte seinem Namen Ehre: seine
oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooRede war kurz und heiter.

Ein nicht allzu ernster Rückblick auf unsereooooDas exqusite Dessertbuffet rundet den
erlebnisreiche Clubgeschichte.ooooooooooooooowunderschönen Abend ab.

Und zum Schluss:

Zum Schluss des Abends hat Lella uns allen einen gehörigen Schrecken eingejagt. Sie wollte auf der Veranda ein Kätzchen streicheln und ist dabei unglücklich gestürzt. Ihren Sturz auf der Veranda hat sie gut inszeniert und dabei ein perfektes Timing bewiesen. Eine Anfängerin hätte das Kunststück wohl im Laufe des Abends vollführt. Nicht so unsere Lella. Sie hat gewartet, bis alle Reden vorbei waren. Dank der beherzten Ersthilfe von L Dr. med. Wolfgang Stunder und der herbeigerufenen Sanität hat sie das Malheur mit viel Glück im Unglück überstanden. Das Nähatelier des Spitals Uznach wurde zwar bis in die frühen Morgenstunden beansprucht, ihr Lachen hat sie trotzdem nicht verloren und am Sonntagmorgen war sie wieder bei unseren Gästen mit dabei. Dafür verdient sie die Tapferkeitsmedaille des LC Kloten, oder einen Fanion unseres PDG.
Liebe Lella, im Namen des ganzen Clubs wünsche ich Dir von Herzen gute Besserung!

Und ganz zum Schluss:
Ein herzliches Dankeschön an Andy und an alle Helfer unseres Clubs, die dazu beigetragen haben, dass wir alle ein würdiges und harmonisches Fest feiern durften!

Für eine subjektive Berichterstattung:
L Hans-Peter Kasper

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Lions-Dinner vom 16.07.2018 / Lügen haben lange Beine – ein Staatsanwalt erzählt!

 

Präsident Andy begrüsst uns mit seinem neuen Taktstock. Past-President Christoph fragt sich, was er mit diesem Geschenk an Andy wohl wieder angerichtet hat.

 

 

Yeah – endlich frische Blut im Club!
Andy hat 2 Leos zu unserem Dinner eingeladen. Bewilligt! Genau so binden wir unseren Nachwuchs doch besser ein.

Und natürlich passt das zu seinem Motto „Horizonte erweitern“.

 

 

Staatsanwalt Daniel Tewlin beim Referat.

 

 

 

 

Bis ca. 1700 gab es in Zürich nur die Todesstrafe, vollzogen auf der Pestalozziwiese.

 

 

 

 

Der Titel sagt alles!!!

 

 

 

 

Suppe und Brot konnten den Weg zur Wahrheitsfindung ziemlich verkürzen

 

 

 

 

Einige Fälle von Daniel Tewlin wurden sogar in Cartoons festgehalten.

 

Diese Bilder führten zu heftigen Diskussionen!

 

 

 

 

Zum Dank gibt’s einen besonderen Käse, dessen portugiesisch klingender Name der Schreiber vergessen hat…

 

 

 

…und eine dazu passende Flasche Rotwein.

 

 

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

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Amtsübergabe 2018 in der Jules Verne Bar

„A View to a Kill“ hiess ein James BondFilm… Traumhafte Kulisse für eine würdige Amtsübergabe!

 

 

 

 

 

So soll es sein…

 

 

 

 

 

 

Der Zensierer nach einem harten Arbeitstag in seinem Element

 

 

 

 

 

 

Gute Gespräche, gute Laune: was will man mehr?

 

 

 

 

 

Bei diesem Bild wird jedem klar, wer im Club den härtesten Job gefasst hat.

 

 

 

 

Die Anfänge der Raumfahrt, oder Back to the Roots für unseren Präsidenten…

 

 

 

 

 

 

 

Conny offeriert dem Bald-Ehepaar einen Schnappschuss.

 

 

 

 

 

Team Ehrensperger ist für den Abend bereit.

 

 

 

 

 

 

Powerplay: Incoming-President Kü erklärt dem Amtsinhaber, wie die Übergabe zu verlaufen habe. Der Oberstleutnant quittiert mit „Verstanden!“

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf diesen Moment hat Christoph lange gewartet: Der letzte Gongschlag läutet die Übergabe ein.

 

 

 

Unbeschreiblich: Der Präsident verliest seine seit Monaten geplante und feinstens geschliffene Rede.

Derweil schaut Carlo gen Himmel und spricht ein Stossgebet und Patrick denkt sich seinen Senf dazu.

 

 

Einen Taktstock für den neuen Maestro.

Nein, Andy, das ist keine Anspielung. Du bist auch ohne dieses Utensil taktvoll.

 

Dieses Bild vermittelt einen völlig falschen Eindruck! Andy ist nicht dabei, seinen Vorgänger auszupeitschen! Im Gegenteil: Christoph hat ihm, vielleicht etwas unüberlegt, diese Waffe in die Hand gegeben, im Glauben, der Neue könne sie als Druckmittel im Club einsetzen. Was dieser damit wirklich vor hat, werden wir noch sehen. Und Lella: bitte melde Dich, wenn er sie zu Hause benützen will!

 

 

Handshake unter Freunden…

 

 

 

 

Andy übergibt Christoph eine Gartenschere, frei nach dem Motto: Jetzt hast Du ja Zeit, um meine Böschung, oder ist es nun doch deine Böschung, zu pflegen. Ein juristisches Nachspiel, so munkelt man, sei nicht ausgeschlossen (natürlich nicht wegen der Schere, sondern wegen der Böschung). Zum Glück wäre dann der Friedensrichter in Bassersdorf zuständig.

Nach einem Griff in Andys Kommandokiste: Ein Fanion für Christoph aus besseren Tagen (gemeint sind Andys bessere Tage, als er noch Governor sein durfte).
Und en passant vermeldet unser neuer Präsident, dass künftig alle Abendanlässe mit Damen stattzufinden hätten. Früher nannte man das „Meitlischmöcker“. Ein Amtsenthebungs-verfahren fällt zur Zeit ausser Betracht, da der eigentliche Amtsantritt erst am 1.7. stattfindet.

 

Han im Korb …

 

 

 

 

 

 

Gediegenes Essen in der Brasserie Lipp

 

 

 

 

 

 

Unser Noch-Präsident in Aktion. Persönlich kümmert er sich um die durstigen Seelen. Hat er vielleicht das Wort „Service-Club“ nach all den Jahren im Lions doch falsch interpretiert und die Betonung auf „Service“ gelegt?

 

Und noch zum Schluss:
Lieber Christoph, herzlichen Dank für ein ausgezeichnetes Lions-Jahr. Du hast Deinen Job glänzend gemeistert und uns ein abwechslungsreiches, von Freundschaft geprägtes Jahr geschenkt!

Für eine subjektive Berichterstattung:
L Hans-Peter Kaspe

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Lions-Cup vom 28. Mai 2018 / Tischtennis

So friedlich kann ein Speilfeld aussehen, bevor die Schlacht beginnt!

 

 

 

 

Leicht unfair, aber doch noch am Rande der Legalität: Walti (und auch Benno) machten sich die lockere Tenuevorschrift zu Nutze und hofften auf eine bessere Beweglichkeit (hoffen kann man ja immer…).

 

 

Sport ist Mord: George kämpft und geht auf’s Äusserste, unterliegt dann aber dem Helden des Abends Heinz!

 

 

Unser Quotentschingg hat mal wieder mit Händen und Füssen etwas auszusetzen: Es sei geginggt und gebissen worden. Auf eine Ganzkörperuntersuchung wurde verzichtet und die Behauptung blieb im Raume stehen.
Liebe Lions, ich kann Euch nach Rückfrage bei Inotec Immobilien AG, Inotec Holding AG, Inotec Service AG und bei Inotec Sicherheitstechnik AG bestätigen, dass alle Firmen ihren VRP, CEO und weiss ich noch was, gesund wieder haben.

 

Handshake unter den Gewinnern: Zweiter George gratuliert Heinz mit einem kräftigen Händedruck (wenn er schon nicht gewonnen hat, soll Heinz wenigstens so merken, wer der Stärkere ist).

 

 

The Champ: Souverän und hoch konzentriert.

 

 

 

 

 

Eine besondere Ehre: Der Schreibende darf den Wanderpokal unter tosendem Applaus entgegennehmen. Tja, lieber Heinz: So sehen wahre Sieger aus!

 

Für eine subjektive Berichterstattung:
L Hans-Peter Kasper

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Lions-Dinner vom 23. April 2018 / Stromversorgung Schweiz

Präsident Christoph begrüsst uns Lions mit Damen. Nach einer gefühlten Ewigkeit wird dann doch noch das Glas erhoben!

 

 

 

 

Referent Paul Niggli, Leiter Krisenmanagement bei Swissgrid, erläutert die Stromversorgung.

 

 

 

Die Zunahme der erneuerbaren Energien stellt grosse Anforderungen an die Stromversorgung.

 

Notfalls muss der Verbrauch gelenkt werden.

 

 

Auch Blackouts sind nicht auszuschliessen.

 

 

 

 

Ein Wiederhochfahren der Netze ist extrem komplex.

 

 

 

 

 

Christoph bedankt sich beim Referenten.

 

 

 

Den kennen wir doch irgendwoher…

 

 

 

Peter Addor, unser Pendler zwischen Italien und Asien, fühlt sich in seiner gewohnten Runde sichtlich wohl. Herzlich willkommen und hoffentlich bis bald!

 

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

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Urnenbeisetzung in Poschiavo von Marlene am 14. April 2018

Der superorganisierte Wochenendausflug nach Poschiavo zur Beisetzung von Marlene am Samstag den 14. April 2018 war für alle ein eindrückliches Erlebnis. Obwohl die Region bekannt für launisches Wetter ist, war es am Freitag und am Samstag sehr sonnig und warm! Die Trauergemeinde ist zum Teil am Freitagabend und am Samstagmorgen angereist.

Am Freitagabend haben wir im Hotel Albrici, in einem wunderschönen historischen Saal den Apéro genommen und anschliessend fein gegessen! Da die Luft in dieser Gegend etwas trocken ist, mussten wir mit heimischen Grappa den Abend abschliessen!

Nach einem guten Frühstück versammelte sich die Trauergemeinde um 11 Uhr auf dem Friedhof von Poschiavo um mit Andacht an der Beisetzung von Marlene teilzunehmen.

Der Pfarrer hat eine nicht alltagsübliche schöne Abdankungsrede gehalten. Danach sprach Daniele sehr beeindruckend, interessant und ausserordentlich emotional. Nicht viele Augen blieben trocken!

Anschliessend wurde die Urne von Marlene ins Familiengrab der Lardis hinuntergelassen!

 

 

 

Nach der Urnenbeisetzung hat Daniele die Trauergemeinde zu einem Mittagsimbiss ins Restaurant Motrice eingeladen! Schon während dem Imbiss und einem (oder mehreren) Glas von dem guten Wein, hat sich die Stimmung merklich aufgehellt!

 

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Tirano!

 

Haben die Altstadt und Kirchen besucht

und zum Abschluss in Tirano einen Drink und vor allem einen guten Espresso getrunken.

Der Zug hat uns am Abend wieder zurück nach Poschiavo gebracht, wo wir auf Einladung von Daniele im Hotel Restaurant Foppoli die typische Ortsspezialität Pizzocceri gegessen haben (hat wunderbar geschmeckt).

Nach dem Essen mussten wir im Hotel Albrici den wohlverdienten Grappa genehmigen, um der Verdauung des üppigen Nachtessens etwas Vorschub zu geben.

Am Sonntagmorgen fuhren alle individuell und teilweise auf Umwegen wieder heimwärts.

Ich möchte Daniele für die sehr gut organisierte Reise herzlich danken und obwohl eine Beisetzung ein trauriges Ereignis ist, war es ein sehr schönes Wochenende!

Text und Foto: L Jürg Irman

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Jöggeliturnier mit LC Bachtel vom 26.03.2018

Präsident Christoph bedankt sich bei Frau Rizzo für die vorzügliche Organisation des Abends

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Ja, Thomas, gleich geht’s los…

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Unter der fachkundigen Leitung unseres Gastgebers wurden die Teams frei von jeglichen Vorgaben der FIFA, also fair, ausgelost. Natürlich hat der Schreibende vorher amtlich kontrolliert, ob Francesco nicht doch ein Ass im Ärmel versteckt hielt (hatte er nicht – dieses Mal).

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Francesco erklärt die Spielregeln: kurz, klar, verständlich. Zusammengefasst: kein Beissen, kein Haarereissen, nicht am Trikot zupfen, kein Ginggen, kein Beinstellen. So geht Fussball!

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Action pur – alle Kraft, die wir tagsüber an unseren Schreibtischen gesammelt haben, wurde brachial zum Einsatz gebracht.

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Fair ging es zu…

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Einige haben wirklich alles gegeben! Der hier Abgebildete (Name der Redaktion bekannt) versuchte beim Einwurf, den Ball mit allen Tricks in die eigene Hälfte zu bugsieren, was so gut gelang, dass es einmal beinahe für ein Eigentor gereicht hat.

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Turnierleiter und Assistent im Einsatz, unterstützt von der neuesten Software. Auf dem Bild nicht zu sehen: Der rote Spezialbutton für die nachträgliche und wertfreie Manipulation der Resultate.

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Ein herrliches Buffet erwartete uns!

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Das übliche Bild: nach dem Essenfassen gleich wieder ins Kampfgeschehen! Es wurde einzelsprungweise und teilweise kalt verpflegt, aber das gehört nun mal dazu.

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Diese herrlichen Weine wurden von Francesco offeriert! Was er uns mit dieser Auswahl wohl mitteilen wollte? Immer schön trinken und glauben, was auf der Flasche steht (Difese = Verteidigung). Und wenn Du schön eingelullt bist, kommt Padrone Francesco mit dem Angriff!

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Emsiges Treiben auch im Essraum.


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Ja, mancher hat sich im Verlaufe des Turniers gefragt, wie man aus dieser Nummer am schnellsten wieder raus kommt.

 

 

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Nein, auf die leichte Schulter haben wir das nicht genommen!

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Der Gabentisch. Von wegen „dabei sein ist alles“ – eigentlich ging es allen nur ums Gewinnen!

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And the winner is: Real Madrid mit René Westermann und Georges Perego!

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Ein herzliches Dankeschön an Francesco – das war einmal mehr „eifach de Plausch“! Auch so geht Lions!

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Und zum Schluss:
Wie heisst es so schön: „Join the Navy and discover the World!“ Wir haben leider keine Navy. Darum: „Join Lions and discover your passion!“
Für eine subjektive Berichterstattung:
L Hans-Peter Kasper

 

 

 

 

 

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Lions-Dinner vom 19.02.2018 / Aus dem Leben eines Sehbehinderten

Präsident Christoph begrüsst unseren Referenten Urs Lüscher.

Kaum zu glauben: Urs Lüscher ist fast ganz blind, bewegt sich aber mit einer Sicherheit, einer Eleganz und Souveränität, bei der sich manch einer von uns „Sehenden“ eine Scheibe abschneiden könnte.

Sein Schicksal ereilte ihn erst spät in seinem Leben. Nach abgeschlossener Berufslehre, Rekrutenschule und Leitung des eigenen Elektrobetriebs kam die genetisch bedingte Erblindung quasi über Nacht.                    Was am meisten erstaunt: Urs Lüscher ist voller Dynamik und Tatendrang, und er strahlt Freude und Lebensmut aus. Wer gedacht hat, hier hadere einer mit seinem Schicksal, sah sich getäuscht.

Lüscher ist einer von über 325‘000 Sehbehinderten in der Schweiz.

 

 

 

 

 

Demonstration zum Thema „Helfe deinen Mitmenschen“: Hier machen sich zwei auf den Weg. Es ist nicht etwa so, dass unser Präsident den blinden Referenten führt, sondern der Referent erklärt unserem Christoph, was er zu tun habe. Und es klappt.

Im Alleingang orientieren sich Sehbehinderte an natürlichen und künstlichen Leitlinien. Die künstlichen Leitlinien sind uns allen bekannt und sollten auf keinen Fall mit Koffern, Velos oder gar Polizeiautos verstellt werden. Was für uns kein Problem ist, kann Sehbehinderte aus dem Konzept bringen.

So z.B. auch, als mich unser Präsident dem Referenten beim Apéro vorstellen wollte, meine Susanna aber ihre Hand zuerst zum Grusse reichte. „Das ist keine Männerhand“ meinte Lüscher mit einem Lachen.

 

 

 

 

 

Ein Highlight für uns Männer: Urs Lüscher erklärt, dass es den berühmten Röhrenblick tatsächlich gibt!

Und wie steht es um die Braille-Schrift? Lüscher gesteht, dass er sie nicht beherrscht. Sprachsteuerung auf Handy und PC erlauben es, viel schneller und einfacher zu kommunizieren. Grössere Probleme im Alltag sind für erblindete Menschen z.B. das Erkennen, ob ein Lebensmittel verschimmelt oder noch essbar ist. Oder dass man auf der Strasse von Mitmenschen, die einem helfen möchten, angesprochen wird, dabei aber nicht realisiert, dass man selber gemeint ist. Oder gutmeinende Menschen, die erblindete über die Strasse bringen, obwohl diese sie gar nicht überqueren wollen. Auch hier zeigt sich, wie wichtig eine klare Kommunikation ist.

Unser Strahlemann! Patrick hat das Essen geordert und freut sich auf die vielen Sonderwünsche, die er nun noch anbringen kann (keine Pilze, diese Sauce mag ich nicht, für mich keine Suppe wegen den Schalentieren – a never ending story).

 

 

 

Als Wiedergutmachung für das gebeutelte Servicepersonal greift er einmal mehr zur Flasche!

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Schluss: Eine Dame aus unserem Club liess ihren weiblichen Charme bei unserem Präsidenten Christoph spielen. Resultat: Es findet ein zusätzlicher Anlass mit Damen statt, was uns insgeheim alle freut.

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Lions-Dinner vom 19.02.2018 / Aus dem Leben eines Sehbehinderten