Lions-Dinner vom 19.02.2018 / Aus dem Leben eines Sehbehinderten

Präsident Christoph begrüsst unseren Referenten Urs Lüscher.

Kaum zu glauben: Urs Lüscher ist fast ganz blind, bewegt sich aber mit einer Sicherheit, einer Eleganz und Souveränität, bei der sich manch einer von uns „Sehenden“ eine Scheibe abschneiden könnte.

Sein Schicksal ereilte ihn erst spät in seinem Leben. Nach abgeschlossener Berufslehre, Rekrutenschule und Leitung des eigenen Elektrobetriebs kam die genetisch bedingte Erblindung quasi über Nacht.                    Was am meisten erstaunt: Urs Lüscher ist voller Dynamik und Tatendrang, und er strahlt Freude und Lebensmut aus. Wer gedacht hat, hier hadere einer mit seinem Schicksal, sah sich getäuscht.

Lüscher ist einer von über 325‘000 Sehbehinderten in der Schweiz.

 

 

 

 

 

Demonstration zum Thema „Helfe deinen Mitmenschen“: Hier machen sich zwei auf den Weg. Es ist nicht etwa so, dass unser Präsident den blinden Referenten führt, sondern der Referent erklärt unserem Christoph, was er zu tun habe. Und es klappt.

Im Alleingang orientieren sich Sehbehinderte an natürlichen und künstlichen Leitlinien. Die künstlichen Leitlinien sind uns allen bekannt und sollten auf keinen Fall mit Koffern, Velos oder gar Polizeiautos verstellt werden. Was für uns kein Problem ist, kann Sehbehinderte aus dem Konzept bringen.

So z.B. auch, als mich unser Präsident dem Referenten beim Apéro vorstellen wollte, meine Susanna aber ihre Hand zuerst zum Grusse reichte. „Das ist keine Männerhand“ meinte Lüscher mit einem Lachen.

 

 

 

 

 

Ein Highlight für uns Männer: Urs Lüscher erklärt, dass es den berühmten Röhrenblick tatsächlich gibt!

Und wie steht es um die Braille-Schrift? Lüscher gesteht, dass er sie nicht beherrscht. Sprachsteuerung auf Handy und PC erlauben es, viel schneller und einfacher zu kommunizieren. Grössere Probleme im Alltag sind für erblindete Menschen z.B. das Erkennen, ob ein Lebensmittel verschimmelt oder noch essbar ist. Oder dass man auf der Strasse von Mitmenschen, die einem helfen möchten, angesprochen wird, dabei aber nicht realisiert, dass man selber gemeint ist. Oder gutmeinende Menschen, die erblindete über die Strasse bringen, obwohl diese sie gar nicht überqueren wollen. Auch hier zeigt sich, wie wichtig eine klare Kommunikation ist.

Unser Strahlemann! Patrick hat das Essen geordert und freut sich auf die vielen Sonderwünsche, die er nun noch anbringen kann (keine Pilze, diese Sauce mag ich nicht, für mich keine Suppe wegen den Schalentieren – a never ending story).

 

 

 

Als Wiedergutmachung für das gebeutelte Servicepersonal greift er einmal mehr zur Flasche!

 

 

 

 

 

 

 

Und zum Schluss: Eine Dame aus unserem Club liess ihren weiblichen Charme bei unserem Präsidenten Christoph spielen. Resultat: Es findet ein zusätzlicher Anlass mit Damen statt, was uns insgeheim alle freut.

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

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Bocciaturnier mit dem LC Glattal vom 22. Januar 2018

Traditionsgemäss führen wir immer anfangs Jahr mit dem LC Glattal im Bocciodromo in Uster ein Bocciaturnier durch. Da wir nur 11 Spieler vom LC Kloten waren, konnten wir nicht gleich grosse Mannschaften bilden. Der Präsident vom LC Glattal hat alle herzlich begrüsst und die definitive Mannschafteinteilung vorgenommen!

Nun war alles klar und wir konnten uns bei sehr interessanten Diskussionen dem Apéro zuwenden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bedienung war sehr aufmerksam und wie man sieht auch sehr attraktiv!!!

Nachdem sich alle satt gesehen und getrunken haben, ging die eine Hälfte Essen und die andere Spielen.

 

 

 

 

 

Trotz höchster Konzentration kam der Spass nicht zu kurz!!!

Weitere Impressionen:

 

 

 

 

 

 

Die Profis erkannte man an der Körperhaltung!

 

 

 

 

Wir bedankten uns beim Bocciodromo-Personal für die gute, schnelle  und nette Bedienung, sowie für die ausgezeichnete Spagettata!

Der Präsident vom LC Glattal bedankte sich für den gelungenen Abend und regte an, dass diese Tradition fortgesetzt werden soll. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es wirklich ein guter Anlass war und freuen sich schon heute auf das nächste Bocciaturnier!!!

Herzliche Grüsse Jürg Irman

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Weihnachtsdinner im Wunderbrunnen 2017

Als kurzfristig einberufener Autor dieses Artikels betrete ich zusammen mit unserem Finanzminister den nunmehr mit 14 Gault& Millau-Punkten gesegnete Esstempel hoch oben zu Opfikon. Diese tolle Auszeichnung freut uns natürlich und wir fühlen uns einmal mehr geehrt, von Nadja bekocht und von Roger bewirtet zu werden. Mehr dazu später.

Zu unserer Überraschung sind wir alleine im Lokal. Uns freut es schon, einmal als erste vor Ort zu sein, als uns von zwei charmanten Damen beschieden wird, die Party fände im Untergrund statt und sei bereits im vollem Gange…

Und so ist es dann auch. Es wird zwar nicht getanzt, dafür aber umso engagierter diskutiert und getrunken. Hingegen wird aufgrund der aktuellen Sexismusdebatte auf unverbindliche Flirts wohlweislich verzichtet. Kaum einer unserer Mitglieder möchte sich auf dem Hashtag #metoo wiedererkennen…

Der Autor kennt sich in Sachen Wein nur sehr schlecht aus. Dennoch ist es beeindruckend zu sehen, wie die „Weinschätze“ in den Gestellen und in den Kisten sorgfältig aufbewahrt und von den beiden Überwachungskameras rund um die Uhr überwacht werden.

Schon bald lichten sich die Reihen im Weintresor und nun gilt es, einen bequemen Sitzplatz im schön dekorierten und wohnlich beleuchteten Essraum zu finden. Dies ist auch kein Problem, uns steht ja das ganze Lokal zur Verfügung. Dem lieben Roger sei dafür herzlich gedankt. Gleichzeitig hoffen wir natürlich, dass wegen uns nicht zu allzu viele Gäste abgewiesen werden mussten…

Einmal mehr müssen wir leider erfahren, wie eng Freud und Leid beieinander liegen. Marlene geht es gar nicht gut, leider. Unsere Gedanken sind bei ihr und Daniele…

Bevor das Essen serviert wird, werden wir von Christoph wie folgt informiert:

Chlausmärt:
Voller Erfolg, alles verkauft. Insbesondere der Glühweinverkauf brachte die Kasse zum Glühen. Insgesamt resultierte ein Überschuss von 3‘000.00 Franken. Dieser wird vollumfänglich dem Verein Tschernobylhilfe Hardwald gutgeschrieben.

Ein Einkauf mehr:
Auch dieses Jahr haben sich die Leute vor der Migros Bassersdorf sehr grosszügig gezeigt und es konnte eine beachtliche Menge an Lebensmitteln dem Verein Schweizer Tafel gespendet werden.

Auszeichnungen:
Peter Addor und Daniele Lardi werden mit dem „Monarch Chevron-Award“ ausgezeichnet. Damit werden unsere beiden geschätzten Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Lions Club geehrt.
Das Anheben der Weingläser kündigt das Ende der Ansprache von Christoph an.

Es folgt die Vorspeise in Form einer köstlichen Pilzsuppe. Ich sitze neben Carlo und das „Drama“ nimmt seinen Lauf:
Alle Lions essen brav die Pilzsuppe, ausser Carlo, der schlürft genüsslich an seiner Gemüsesuppe…

Zwischen Pilzen und Fleisch gilt es noch kurz die Brille von Margrit zu sichern. Diese Optiker haben auch schon bessere Arbeit geleistet…

Der Hauptgang ist pilzfrei aber dennoch von höchster Güte. Dieses Lokal trägt nicht umsonst 14 Sterne. Herzliche Gratulation an Nadja und ihrem Küchenteam! Und natürlich auch an Roger, der nun Nadja sein Leben lang auf Händen tragen wird…

Auch das Dessert muss vorzüglich gewesen sein. Ich habe es nicht geschafft, es vollständig vor die Kameralinse zu bringen. So schnell war es gegessen.

Das Jahr neigt sich nun sehr schnell seinem Ende zu. Bleibt zu hoffen, dass möglichst alle Wünsche in Erfüllung gehen!

Alles Gute, frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzlichst, Pascal Faor

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Activity Grittibänz 2017

Wie jedes Jahr, haben wir am Donnerstag den 23. November 2017 die Grittibänzen gestaltet und am Sonntag den 26. November 2017 am Chlausmärt in Opfikon verkauft!

Unter der kundigen Anleitung von Herrn Leo Brändle wurden wir instruiert, wie man ein Grittibänz formt damit er nach dem Backen auch sehr schön und begehrlich aussieht!

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Sollte noch etwas nicht klar sein, konnte man Fragen stellen!

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Auf los gehts los!!!

 

Sven war zum ersten Mal dabei und fand sich sehr schnell zurecht. Noch ein Blick zur Konkurrenz und schon wurde ein neuer Grittibänz geboren!

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Ein letzter Modellierungsschliff und dann sofort auf das Backblech legen!

 

Sind doch ganz nette Kerle oder etwa nicht!

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Ja, genau so werden schöne Grittibänzen geformt!!!

Macht nichts, wenn der Kopf weggedreht wird, man kann ihn einfach wieder ankleben.

 

Nach getaner Arbeit das feuchte Vergnügen. Unser Präsident Christoph Bachmann bedankte sich beim Oberbäcker Brändle für seine Unterstützung und die sehr interessanten Ausführungen über Getreide, Ruhezeit des Teiges und wie gutes Brot hergestellt und gebacken wird.

Chlausmärt in Opfikon:
Am Sonntag 26. November 2017 wurden die schönen Grittibänzen und einem ausgezeichneten Glühwein zu Gunsten der Tschernobyl-Kinder verkauft.

 

Die erste Schicht musste den Stand einrichten und eine ansprechende Auslage gestalten, damit wir möglichst alle Grittibänzen verkaufen!

 

 

Das Wetter war auch schon besser. Schneefall und Kälte lockte nicht viele Leute aus der warmen Stube!

Stavros hätte es lieber etwas wärmer!

 

Die Jungmannschaft von Thomas hat uns  tatkräftig unterstützt!

 

Auch Kopfrechnen konnte geübt werden! 

Wie man sieht waren alle zufrieden. Wir konnten alle Grittibänzen und viel, viel Glühwein mit einem Reinerlös von Fr. 3’200.- verkaufen.  Der Lionsclub Kloten dankt seinem Mitglied Roger Hirzel für die ausgezeichnete Organisation und sein Sponsoring und natürlich allen die Tatkräftig zum guten Gelingen beigetragen haben!

Jürg Irman, LC-Kloten

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Activity Eigental / Nachbesserung Wanderweg am 7. Oktober 2017

Um 07:30 Uhr haben sich fast die Hälfte vom LC-Kloten beim Parkplatz Eigental beim Weiher, zwecks harter Arbeit und gut ausgerüstet, eingefunden! Noch waren alle gut gelaunt und vor allem geistig wie auch körperlich ausserordentlich fit !!!

An strategisch wichtigen Stellen wurden Holzschnitzel bereitgestellt, die wir im Schweisse unseres Angesichts auf den Weg verteilen mussten!

Diese zum Teil schweren Baum-stämme verlegten wir  fachgerecht am abfallenden Wegrand, damit die Holzschnitzel nicht vom Regen weg-gespühlt werden.

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Nicht einfach, den

Wegweiser senkrecht zu stellen!

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Endlich Pause!!!

Auch Geni (unten links) und Sven (unten ganz rechts) vom LC-Glattal halfen sehr tatkräftig mit!

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Nach weiterer harter Arbeit verwöhnten uns Kellner Werni, sowie Hanni und Ruth mit einem sensationellen Mittagslunch, selbstverständlich mit allem drum und dran!

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Und weiter gehts…

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Ruth, Hanni und Geni prüfen unser Werk!

Nicht nur der Weg, auch einzelne Teilnehmer waren fix und fertig!!!

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Bruno hat diesen Anlass hervorragend Organisiert und versorgt nach getaner Arbeit das ganze Werkzeug fein säuberlich in diesen Container!

Und so sieht der untere Teil des Weges jetzt aus, toll oder nicht!!!

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Besuch beim Lions Club Kinzigtal vom 22.-24.09.2017

Verehrte Lions-Freunde,

mit vielen tollen Erinnerungen an das vergangene Wochenende darf ich hiermit vom Treffen mit unseren Freunden des Lions Clubs Kloten berichten.

Das von unserem Präsidenten Seppo mit Unterstützung von Andrea sowie Sandra und Christoph Schäck sehr aufwendig geplante Programm begann am Samstag, den 23.09. um 10:30 Uhr mit einem liebevoll hergerichteten Apero im Adler im Oberprechtal. Dort konnte Seppo bereits mit einigen Mitgliedern unseres Clubs insgesamt 16 Freunde des LC Kloten bei uns herzlich begrüßen. Auch wenn beinahe alle unserer Gäste bereits zum Jubiläumsfest zu uns gekommen sind, war das Wiedersehen nicht minder freudig, konnte man sich doch auf wesentlich mehr Gelegenheiten zum Austausch als am Jubiläumsabend freuen.

Nach bereits sehr angenehmen Gesprächen und einem ersten Austausch wurde die stetig größer werdende Gruppe um 12 Uhr von einem organisierten Reisebus abgeholt und nach Schonach zum Kuckucksuhrenhersteller „Robert Herr“ gebracht – einer Uhrenherstellung die heute in der fünften

Generation von Christophe Herr geleitet wird. Die angekündigte Führung durch eine KuckucksuhrenHerstellung stellte sich als höchst interessanter Einblick in eine Uhrenmanufaktur heraus, die es in dieser Form im Schwarzwald nur noch selten geben dürfte. Mit beeindruckender Bodenständigkeit berichtete Christophe Herr, dass er insgesamt drei Monate im Jahr in Thailand verbringt, die restlichen Monate allerdings nahezu ununterbrochen Kuckucksuhren herstellt.

Aktuell in Mode geratene Kuckucksuhren in Neonfarbe oder Bauhaus-Design würden bei Christophe Herr niemals verkauft – trotz seines jungen Alters legt der Bildhauer höchsten Wert auf die traditionelle Handwerkskunst und damit auch traditionelle Bauart der Kuckucksuhren. Jede seiner Uhren wird dabei als Unikat in 100% Handarbeit hergestellt. Die Besichtigung seiner Fertigung haben alle Teilnehmer  als äußerst interessant beschrieben.

Im Anschluss wurde es sportlich. In der Loipenhütte des Skiclub Schonach wurde nicht nur Kaffee und Kuchen serviert – auch hier hat unser Präsident für ein weiteres Programmhighlight gesorgt. Mit Hans-Peter Pohl hat Seppo für uns einen echten Olympiasieger engagiert. In Triberg geboren und Schonach aufgewachsen, lag eine Karriere im Wintersport für ihn auf der Hand. Bereits mit sechs Jahren begann Hr. Pohl mit der Nordischen Kombination. Der Beginn einer Sportlerlaufbahn die mit der Goldmedaille bei den olympischen Winterspielen 1988 in Calgary in der Nordischen Kombination seinen Höhepunkt fand. Hans-Peter Pohl berichtete nicht nur von seinen sportlichen Erfolgen sondern auch von seiner anschließenden Tätigkeit als ARD Experte und Eurosport Moderator – mit allerlei Details die selbst Sportbegeisterten teilweise nicht bekannt waren.

Nach dieser Stärkung Stand eine Wanderung zum Blindensee auf dem Programm. In bester Laune wurde die Gruppe vom „Begleitbus“ zur Wilhelmshöhe gebracht – direkt von dort setzte sich die Gruppe durch eine wunderschöne Naturschutzlandschaft in Richtung Blindensee in Bewegung. Auch wenn die teilweise durch das Naturschutzgebiet gebauten Holzstege ein Hintereinander-Laufen erzwangen, so wurde die ca. einstündige Wanderung für viele weitere tolle Gespräche zwischen den befreundeten Clubs genutzt. So verging die Wanderzeit derart schnell, dass wir uns nur kurze Zeit später am wunderschönen Blindensee befanden. Das tolle Wetter sowie das schwarze Wasser des Hochmoor-Sees haben zu einer besonderen Atmosphäre beigetragen. Diese wurde umgehend nicht nur für ein Gruppenbild sondern auch – wie es sich für eine Wanderung gehört – für einen Schnaps unseres Präsidenten genutzt.

Da sich nach der körperlichen Betätigung berechtigterweise ein Hungergefühl einstellen durfte, hat uns unser Busfahrer kurz unterhalb des Blindensees abgeholt um uns zum feierlichen Teil des Programms – dem Abendessen im Adler – zu bringen.

Nach kurzer Pause fand sich die erneut stattlich gewachsene Gruppe zum Apero in der Strumbel-Bar und anschließend im Gastraum des Adlers ein, welcher komplett für unsere Gesellschaft reserviert war. Seppo nutze den Moment vor dem Essen um zum Einen vom bereits absolvierten Programm zu berichten, zum Anderen aber selbstverständlich auch um die Freunde des LC Kloten sowie Präsident Christoph Bachmann herzlich zu begrüßen, unsere Freude über ihr Besuch im Schwarzwald zum Ausdruck zu bringen und Sie herzlich zum Abendessen einzuladen. Auch den Gastgebern Sandra und Christoph Schäck sprach Seppo erneut einen besonderen Dank aus.

Sodann nutze auch Christoph Bachmann die Gelegenheit um sich in einer sehr herzlichen Rede für die Gastfreundschaft und das aufwendige Programm zu bedanken. Er stelle in seiner Rede sehr pointiert die Gemeinsamkeiten sowie die Freundschaft unserer beiden Länder heraus – welche sich nach seinen Worten über die am 24.09. stattgefundenen Wahlen bis zu dem freundschaftlichen Austausch von Steuer CDs erstreckt. Auch er betonte wie wertvoll die Freundschaft zwischen den beiden Clubs sei und dass diese Partnerschaft auch zukünftig gepflegt werden sollte – so sprach er bereits die Ankündigung einer Einladung zum 30-jährigen Jubiläum 2018 in die Schweiz aus.

Zudem überreichte Christoph Bachmann ein Gastgeschenk der besonderen Art – eine Zusammenstellung dreier Schweizer Schnäpse. Besonders dem Schweizer Absinth dachte Christoph

Bachmann eine eigene Geschichte zu. So berichtete er über das langjährige Verbot des AbsinthKonsums in der Schweiz, den trotzdem nie versiegenden Quellen sowie dessen Legalisierung erst im Jahr 2005. Wir werden uns an die Geschichte erinnern wenn wir den Schnaps beim nächsten Herrenabend verkosten!

Auch wenn es ein Stück Selbstverständlichkeit darstellt, die besondere Qualität des anschließenden Abendessens zu beschreiben, so soll erneut festgehalten werden wie sehr das Abendessen geschmeckt hat. Passend zur Jahreszeit, innovativ und trotzdem bodenständig war es sicherlich ein gebührender Abschluss eines besonderen Tages.

Dieser wurde am Sonntag in von Seiten unseres Clubs stark reduzierter Personalzahl mit einem Frühstück im Adler um 9 Uhr weitergeführt. Während die Wahllokale bereits einige Stunden geöffnet waren, stand mit der Besichtigung der 200 Jahre alten Hammerschmiede in Oberprechtal der letzte Programmpunkt des Clubtreffens an.

1892 erbaut wurde die damals hochmoderne Schmiede zwischenzeitlich von drei Wasserrädern angetrieben. Erst 1980 wurde der Betrieb der Schmiede mit dem Tod des letzten Schmieds Adolf Winterer  eingestellt. Nach Jahren des Verfalls wurde die Schmiede 2013 durch die Stadt Elzach gekauft und mit vielen freiwilligen Helfern anschließend vollständig renoviert.

Nach eine Vielzahl freundschaftlicher Begegnungen und einem besonderen gemeinsam erlebten Programm kam das Clubtreffen gegen 13 Uhr am Sonntag an dessen Ende. Präsident Seppo verabschiedete alle Freunde des LC Kloten und verband den Wunsch einer guten Heimreise mit  dem eines baldigen Wiedersehens spätestens im nächsten Jahr.

Abschließend sei auch an dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an Seppo und Andrea für die herausragende Organisation des Treffens sowie an unsere Freunde des LC Kloten für deren Besuch bei uns im Schwarzwald im Namen des LC Kinzigtal ausgesprochen.

Es grüßt euch herzlich euer Sekretär – David

Nachfolgend einige Impressionen des Wochenendes – herzlichen Dank an Andrea und Louisa für die tollen Bilder.

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Lions-Dinner vom 18.09.2017 / RUAG Space

Zur Einleitung die schlechte Nachricht:

Wolfgang Gruber verlässt nach vierjähriger Mitgliedschaft die Lions per Ende Jahr, was wir alle bedauern.

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Ein ganz spezielles Bild: Das Space Shuttle aus Sicht der ISS mit der Schweiz im Hintergrund.

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Olivier Schiewe, General Manager Product Unit Launchers, erläuterte uns Laien, sprich Lion, welche wichtigen Beiträge die Schweiz mit RUAG zur internationalen Raumfahrt leistet.

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Imposante Zahlen: Wer hätte gedacht, dass RUAG Space an 13 Standorten in Europa und den USA entwickelt und produziert.

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Unser Staat mischt kräftig mit…

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Die Vermessung der Milchstrasse: 1% der Sterne in der Milchstrasse sollen lokalisiert und in einem 3D-Modell abgebildet werden.

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Eine Ariane 5 beim Start in Kourou (franz. Guyana). Die Hülle an der Raketenspitze mit einer Höhe von 20m und einem Durchmesser von 5.4m stammt von RUAG. Die Rakete wird in Einzelteilen angeliefert und vor Ort zusammengebaut.Mit einer Nutzlast von 10 Tonnen ist Ariane 5 die weltweit erfolgreichste Rakete.Eine Mission kostet ca. 135 Millionen Dollar.

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Nach getaner Arbeit: Eine gute Flasche Wein für den Referenten.

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Carlo im Einsatz! Bei der Umfrage des Präsidenten, wer denn nun am Europaforum teilnehmen möchte, wollte Daniele schon aufstrecken, aber Carlo hat ihn tatkräftig davon abgehalten. Ergo keine Teilnahme eines Mitglieds aus unserem Club.

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Und zum Schluss: Benno hat seinen BMW so parkiert, dass er diesmal vorwärts davonfahren konnte. Also leider kein Applaus.

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

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Besuch bei unseren Eichen in Eglisau

Intensive Diskussionen beim Lunch:

Nach einem gepflegten Apéro bei der Forsthütte Eglisau durften wir endlich an den Ort unserer Heldentat zurückkehren: Unsere Eichen, im Schweisse unseres Angesichts gepflanzt, mit nachhaltiger Wirkung auf unsere Muskulatur – sie stehen noch und gedeihen prächtig

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Förster Gebi Tanner (dieses Mal ohne Peitsche) verschafft uns einen Überblick über unsere Pflanzung.

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Lang hat’s nicht gedauert, bis die Jäger gemerkt haben, dass die Aufforstung ein beliebtes Ausflugsziel für Wildschweine, Rehe, Marder etc. ist…

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Um die Tiere anzulocken, wurde ein Pfosten mit einem Leckstein aus Salz montiert.

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Nach einem reichhaltigen Grillbüffet erhielten wir einen Einblick in die Tätigkeiten eines Försters. Mit grossem Engagement erklärte uns Gebi, warum welche Bäume gefällt werden, was der Unterhalt der Waldstrassen kostet und wie wenig Ertrag ein Kubikmeter Holz heute bringt.  Zum Abschluss wurden wir noch mit Kaffee und Kuchen verwöhnt – ein gelungener Anlass bei Sonnenschein und viel guter Laune.

Beim Rückwärtshinausmanövrieren aus der engen Waldstrasse mit seitlich geparkten Fahrzeugen konnte Benno seine ausserordentlichen Fähigkeiten als Mot Of unter Beweis stellen. Der Applaus seiner vier Mitfahrer war ihm sicher!

Für eine subjektive Berichterstattung:

L Hans-Peter Kasper

Weitere Impressionen:

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Besuch auf dem Bauernhof der Fam. Brunner

Christoph bei seiner Begrüssungsanspra-che. Gekonnt präsentierte er uns seine Überlegungen, die zum heutigen Anlass geführt haben. Und er erwähnte auch den hohen jährlichen Fleischverbrauch in der Schweiz, der, wie er meinte, natürlich mehr auf die Männer zurückzuführen sei. Ein Raunen der anwesenden Damen ging durch die Reihen. Offenbar hatte er unsere fleischfressenden besseren Hälften zu wenig ins Kalkül gezogen…

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Hinweistafel auf Brunners-Simmentaler

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Ueli Brunner führt durch seinen Hof.

Im Bild: Der Eingang zum Hofladen.

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Auch herzige Ponys gab es zu bestaunen. Die diesjährige Kirschenernte (ein wichtiges Standbein der Brunners) fällt infolge des Frostes völlig aus!

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Jack und Martin hören ehrfürchtig und ihre besten Stücke sichernd zu, als Ueli Brunner anschaulich erklärt, wie aus einem Muni ein Ochse wird. Keine Sorge Jungs, für diese Übung seid ihr ein wenig zu alt!

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Bei mächtigem Stallgeruch werden uns die Schwierigkeiten in der schweizerischen Viehzucht erläutert. Horn oder kein Horn? Das war hier die Frage.

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Glückliche Kühe und Kälber…

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Der Präsident bei seiner Danksagung an die engagierte Familie Brunner. Ein herrliches Büffet mit feiner Grillade, Salaten und Kuchendessert warten auf uns.

Doch Daniele hat noch eine Frage: „Wer kommt alles mit ans Europaforum in Montreux“? Eisernes Schweigen in der Runde. Christoph meinte lakonisch: „Dann musst Du halt auf die heute nicht Anwesenden zählen“.

Das Buffet ist eröffnet! Der Gaumenschmaus kann beginnen…

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Amtsübergabe 2017

Brütende Hitze, Pool und Drohkulisse: Die Gegensätze könnten nicht grösser sein.

L Elio Frapolli vom Hotel Sommerau Ticino in Schlieren stellte sich den badewilligen Lions mit einem kühlen Gespritzten oder einem kalten Bier gekonnt in den Weg. Der lange Aufstieg zum Bruno Weber Park wurde belohnt.

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Präsidiale Begrüssung und Ansprache beim Apéro.

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Küsschen hier und Küsschen da – Riet in Aktion.

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Eric Maier von der Bruno-Weber-Stiftung geleitet uns auf den Rundgang.

Es ist gut zu wissen, dass auch in der streng regulierten Schweiz Platz für Unkonventionelles und gar Illegales ist….

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Getreu dem Lions-Motto (?): Die richtige Frau auf dem richtigen Platz…
Yvonne, Lella und Hanni auf den Stühlen der Weisen (Reto, Andy und Bruno wissen, was gemeint ist).

Oder, wie kürzlich auf einem T-Shirt zu lesen war: „Ich brauche kein Google – meine Frau weiss alles“

Einfach toll, wie sie sich der Gefahr stellen. Pfau Josef blies zum Angriff, aber Stavros und Pascal (unter duzenden von Augenzeugen) wichen um keinen Zentimeter. Gut gemacht, Jungs, ihr habt die Stellung gehalten!

Schade, dass Architekt Patrick Pfister gefehlt hat. Beton ist doch nicht so langweilig, wie er das immer behauptet!

Skurrile Gebilde überall…

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Hungrige Löwen auf dem Weg zum Dinner

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Geschafft: Endlich die ersehnte Stabsübergabe an Christoph!

Nach einem spannenden Rückblick (gerade für diejenigen, die nicht immer dabei sein konnten und auch das Tagebuch nicht lesen!) kann Riet sein Präsidium in Würde und unter grossem Applaus übergeben. Herzlichen Dank für ein ausgezeichnetes Präsidialjahr!

Der Neue macht es dem Alten gleich nach:Einschleimen mit einem kleinen „Bhaltis“ funktioniert immer (Riet durfte eigens für ihn angefertigte Bassersdorfer Marzipanschüblig XXL in Empfang nehmen).

Anhand der Bräune in seinem Gesicht darf vermutet werden, dass das Präsidialjahr wohl doch nicht so stressig war…

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Tja, lieber Christoph: Die Fussstapfen sind gross, und das ist Dir bewusst. Wir freuen uns auf Deine angekündigten Friktionen und noch mehr auf Deine lösungsorientierten Ansätze zur Behebung eben dieser (aber bitte ohne Stabsrapport mit Lageanalyse)!

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